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Führungswissen

Ansprüche der Mitarbeiter von morgen

Gallup-Studie und HR-Report geben jährlich Einblick in die Arbeitswelt aus Sicht der Berufstätigen. Doch wie steht es mit der jungen Generation, die noch keine oder nur wenig Erfahrung mit dem beruflichen Tätigsein gemacht hat.

Wie stellen sich diese jungen Menschen ihren Arbeitsplatz und ihre Arbeitsformen vor? Wie muss das Arbeitsumfeld aussehen, damit sie sich dort wohl fühlen und motiviert und gerne arbeiten?

Eine aktuelle Studie fand heraus, dass ihnen ein gutes Arbeitsklima, ein kommunikatives Umfeld sowie flexible Arbeitsplätze am wichtigsten sind. Dafür nimmt der Nachwuchs sogar längere Arbeitswege und ein kleineres Gehalt in Kauf.

Gutes Verhältnis zu den Arbeitskollegen und dem Chef

Bei der Wahl des Arbeitsplatzes steht für die angehenden Berufstätigen ein gutes Verhältnis zu den Arbeitskollegen an erster Stelle. 82 Prozent knüpfen gerne auch privat gute Kontakte zu den Kollegen. Die Beziehung zu ihren Vorgesetzten ist den Befragten ebenfalls wichtig. Zum Chef wünschen sich 76 Prozent ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis.

Auf den weiteren Plätzen folgen Karrierechancen, Entlohnung und Benefits, Arbeitsplatzsicherheit und eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Den Ruf des Unternehmens und den Standort bewerten die jungen Leute als nicht so hoch.

Gern gesehen: Arbeiten in altersgemischten Teams

60 Prozent würden gerne im Team arbeiten, 30 Prozent lieber alleine und zehn Prozent ist es prinzipiell egal, ob sie mit anderen zusammenarbeiten oder nicht. Die jungen Menschen schätzen das Wissen älterer Kollegen. Sie arbeiten auch gerne mit ihnen zusammen, solange im Team auch Gleichaltrige vertreten sind: 55 Prozent würden gerne in altersgemischten Teams arbeiten. Grundsätzlich fühlen sich die Schüler von älteren Generationen wertgeschätzt und möchten von ihnen auch etwas lernen.

Das sind die Ergebnisse der österreichischen Studie „Arbeitsplatzgestaltung und moderne Arbeitsformen nach den Bedürfnissen der jungen Generation“ von SustainAK. Für die Untersuchung wurden im September 2014 707 Schüler im Alter zwischen 17 und 20 Jahren online befragt.

Flexibel und ortsungebunden, aber bitte ohne Kontrolle durch Vorgesetzte

Einzel- oder Zwei-Personen-Büros sind bei den befragten Schülern nicht besonders beliebt. Der Trend geht zu vernetztem, kommunikativem Arbeiten in offenen Büroräumen, gerne auch ortsungebunden und flexibel. Dabei ist es ihnen sehr wichtig, dass sie vom Arbeitgeber nicht ständig „überwacht“ werden. 94 Prozent geben an, ehrlich zu sein, wenn Arbeitszeiten nicht kontrolliert werden. 92 Prozent schätzen das Vertrauen, dass ihnen der Arbeitgeber entgegenbringt, hoch ein.

Interesse für die Bedürfnisse der Mitarbeiter gewünscht

Den zukünftigen Mitarbeitern ist wichtig, dass sich Arbeitgeber für ihre Bedürfnisse und Wünsche interessieren und dass entsprechende Maßnahmen daraus abgeleitet werden. Bei einem guten Arbeitsklima sind sie dafür bereit, gute Arbeitsleistungen zu erbringen. Es ist dann nicht notwendig, sie bei jedem Arbeitsschritt zu kontrollieren.

Quelle: Personalwirtschaft
Bild: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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Über Doreen Beier

Die Menschen- und Pferdekennerin coacht mit ihren Pferden Führungskräfte aus ganz Deutschland. Ihr Buch „Überholen mit 1 PS – Wie Manager von Pferden lernen“ erzählt amüsant und selbstkritisch zugleich die Geschichte von CHIRONDO, erläutert psychologisches Basiswissen und liefert detaillierte Beschreibungen der Trainingsmethoden. Als Blog-Autor schreibt sie zu Führungsthemen, gibt Einblicke in die CHIRONDO Welt und stellt ihre Vision des modernen Führungskräfte-Trainings vor.
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Autor: Doreen Beier am 25. Feb 2015 12:18, Rubrik: Führungswissen, Pferde - Impuls, Wissen, Inspiration, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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