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Führungswissen

Pferdegestützte Trainings – wie sie die Konfliktkompetenzen von Führungskräften stärken können

Die Fachzeitschrift „Die Wirtschaftsmediation“ widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe dem Thema Konfliktkompetenzen – Wie sie sich aus Verstrickungen befreien.

Der Chirondo Geschäftspartner Prof. Dr. Stephan Buchhester erläutert in seinem Beitrag, warum Trainings und Coachings mit Pferden ein gehirnoptimierter Lernansatz sind und die Sicherheit in der eigenen Führungsrolle dauerhaft stärken.

Führung ist keine Wissensdomäne

Wenn ein Mehr an Wissen zu besserer Führung führen würde, dann müsste es Vorgesetzten und Mitarbeitern in Europa schon lange miteinander sehr gut gehen. Denn Wissensvermittlung zu Führung und Konfliktverhalten wird in Seminaren unendlich viel und richtig betrieben.

Doch mehr Wissen hilft nicht mehr. Denn mehr Wissen führt noch lange nicht zu einem anderen Verhalten Warum das so ist, erklärt Stephan Buchhester mit dem Aufbau und der Funktionsweise unseres Gehirns.

Die Schaltzentrale unseres Handelns: das Gehirn

Das menschliche Gehirn erreichen pro Sekunde ca. 11 Millionen Reize über die Sinnesorgane. Aber nur 60 davon werden durch das Großhirn, welches u.a. für das logische Denken zuständig ist, bewusst verarbeitet. Um diese Datenreduktion bewältigen zu können, verarbeitet unser Gehirn in tiefer liegenden Arealen (limbisches System) hochkomplexe Informationspakete. Dort wird entschieden, was wir mögen oder nicht, wovor wir Angst haben oder nicht, und woran wir uns später erinnern werden – noch bevor unser Gehirn „davon weiß“.

Zusammenspiel von Führungstechniken und Sinneswahrnehmung ändert Verhalten

Das menschliche Gehirn ist bei einer sachorientierten Wissensvermittlung überwiegende damit beschäftigt, alle anderen Sinneswahrnehmungen zu unterdrücken. Das kostet viel Energie und trägt nur wenig zur intuitiven Abrufbarkeit des Gelernten bei. Die strikte Trennung von Wissen und Sinneserfahrung in klassischen Seminaren führt Stephan Buchhester zu Folge zu fehlenden Verhaltensänderungen im Büro.

Im Training mit Pferden geht es um eine komplexe Verarbeitung aller Sinneseindrücke. Genau wie im Arbeitsleben. Denn Führung wird auch dort mit allen Sinnen erlebt. Dadurch werden vor allem diejenigen Gehirnareale in den Lernprozess einbezogen, die schon fast reflexartig reagieren, weit bevor wir genau und in Ruhe über unser Handeln nachdenken.

Es sind genau die komplexen Gedächtnisleistungen sehr tief liegender Hirnstrukturen, die unser Erleben nachhaltig prägen. Wenn sich Verhalten also langfristig ändern soll, muss Lernen unter Beteiligung genau dieser Strukturen erfolgen. Das Training mit Pferden bietet ein gehirnoptimiertes Umfeld, in welchem der Lernprozess so mehrdimensional erfahren wird, das unser Gehirn mit all seinen Synergieeffekten daran beteiligt ist.

Weitere Effekte in Führungstrainings mit Pferden

Nicht nur unser Gehirn kann in einer solchen Bildungsvariante besser verarbeiten und später leichter abrufen, sondern es gibt auch noch eine Vielzahl weiterer Sekundäreffekte, die den Trainingserfolg deutlich verstärken. Mehr zu diesen Effekten im Vergleich zu klassischen Seminaren im zweiten Teil unserer Berichterstattung zum Beitrag von Stephan Buchhester.

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Über Doreen Beier

Die Menschen- und Pferdekennerin coacht mit ihren Pferden Führungskräfte aus ganz Deutschland. Ihr Buch „Überholen mit 1 PS – Wie Manager von Pferden lernen“ erzählt amüsant und selbstkritisch zugleich die Geschichte von CHIRONDO, erläutert psychologisches Basiswissen und liefert detaillierte Beschreibungen der Trainingsmethoden. Als Blog-Autor schreibt sie zu Führungsthemen, gibt Einblicke in die CHIRONDO Welt und stellt ihre Vision des modernen Führungskräfte-Trainings vor.
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Autor: Doreen Beier am 24. Nov 2014 20:19, Rubrik: Führungswissen, Veröffentlichungen, Presse, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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